Märchenwissen

Märchen sind für heutige Menschen oft wie eine fest verschlossene Tür, deren Symbolsprache nur wenigen vertraut ist und somit gern als Kinderkram abgetan wird, oder etwas für die Vorgestrigen. - Doch dem ist nicht so.

Denn die meisten Märchen sind für Erwachsene und Jugendliche. Auch dann, wenn sie eine magische zauberhafte Sprache sprechen, sind die Märchen voll Weisheit und tragen eine reiche und tiefe Lebenswahrheit in sich.
Öffnen wir die Tür einen Spalt und schauen wir neugierig hinein.

Märchen sind Geschichten aus alter, ja uralter Zeit, die sich immer wieder neu in die jeweilige Zeit einfügten und nie ihre Kernbotschaft verloren haben. Über Jahrtausende haben sich die Menschen, ihre je eigene Geschichten mündlich weiter erzählt (tradiert), von Generation zu Generation und es wurde sorgsam darauf geachtet, dass nichts verloren ging.

Und so war es ein Glück, dass es kluge Menschen gab, die seit der Erfindung der Schrift anfingen, die Geschichten aufzuschreiben. Denken wir da z.B. nur an die griechische Mythologie.
Die ersten Volksmärchensammler fingen im 17. / 18. Jahrhundert an, die Volksmärchen aufzuschreiben. Die Bekanntesten sind die Gebrüder Grimm oder Clemens Brentano in Italien, Charles Perrault in Frankreich oder Gebr. Zingerle in Tirol.
Unzählige Märchensammler bewahrten dieses Volksgut der vielen Völker dieser Welt davor, dass sie nicht verloren gingen. Damals wegen der Industrialisierung, den Kriegen und heute wegen des Fernsehens und des technischen Fortschritts.
Man sieht daraus, dass Märchen und Geschichten auch heute einen bleibenden Wert haben. - Und sie wollen weiter erzählt werden.

Möchten Sie mehr über die Mutabor Märchenwelt wissen?
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Susanna Ackermann-Wittek, Brunaustrasse 11, 8002 Zürich, 044 202 24 68, 079 606 12 38, susanna.ackermann@bluewin.ch